Bevor der Frühling gänzlich Einzug hält, hier noch ein paar Eindrücke vom Winter. Der war dieses Jahr nämlich mal so richtig winterlich. -Im Gegensatz zu den Jahren zuvor.

Wenn es grau draußen ist und kalt – was liegt da näher, als über den Friedhof zu spazieren? Genauer, über den Südwestkirchhof Stahnsdorf.

südwestkirchhof stahnsdorf

Bewaldet und voller Rhododendron: So zeigt sich der berühmte Friedhof durchgehend.

Eisige Rutschpartie: Alle Wege waren spiegelglatt gefroren!

Zur Freude der Kinder: Sie konnten überall schlittern. Es war also kein „richtiger“ Spaziergang. 😉

Nach norwegischem Vorbild: Die Friedhofskapelle stand sogar offen und sieht von innen wie eine richtige Kirche aus.

Für Gießwasser stehen überall Betonbecken. In jedem befindet sich ein Ast als „Kleintierausstieg“.

Stahnsdorf liegt südlich von Berlin. Bis auf den Friedhof gibt es eigentlich nichts, wofür der kleine Ort bekannt ist. In den letzten Jahren haben sich hier vor allem „Bessergestellte“ niedergelassen. Angestellte, die in und um Berlin arbeiten, für die Kleinmachnow jedoch zu teuer ist. Stahnsdorf gehört mittlerweile zum Speckgürtel Berlins.

Früher gab es sogar eine Friedhofsbahn, welche die Berliner mit ihrem „Zentralfriedhof“ verband. Der Südwestkirchhof Stahnsdorf sollte dem Bestattungsproblem (fehlende Beisetzungsflächen in Berlin) zu Beginn des 20. Jahrhunderts Einhalt gebieten.

Tatsächlich ist der Friedhof sehr groß. Man braucht Stunden, um ihn ganz zu erkunden. Einen Spaziergang ist jedenfalls immer wert – egal zu welcher Jahreszeit.


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LG
eure Miss Minze