Miss Minze

Ein Garten- & Geschichtenblog

Autor: Miss Minze (Seite 1 von 16)

Bunt, bunter, Hornveilchen

Warum das Hornveilchen unter den Frühlingsblühern mein Liebling ist

Nie zuvor war ich so froh darüber, einen Garten zu haben, wie jetzt. Trotz Ausgangsbeschränkung wird mein Bewegungsdrang über alle Maßen befriedigt. Auch die Kinder verbringen – freiwillig! – unheimlich viel Zeit an der frischen Luft. Glücklicherweise haben die Nachbarn Kinder in ähnlichem Alter, so dass die Spielideen nie ausgehen.… Vollständiger Artikel

Attraktiv oder invasiv?

Der beliebte Kirschlorbeer birgt Risiken

Schön sieht er aus mit seinen dichten glänzendgrünen Blättern, der Kirschlorbeer (Prunus laurocerasus). Zudem wächst er unglaublich schnell und erweist sich zumeist als pflegeleicht. Nicht umsonst also gehört die Lorbeerkirsche zu den beliebtesten Heckenpflanzen.

Allerdings hat die mit der Kirsche verwandte Pflanze auch Nachteile: Bei strengen Frösten kann sie bis in die Zweige erfrieren.… Vollständiger Artikel

Aus aktuellem Anlass

Abgesehen von der Klimakrise widme ich mich auf Miss Minze nur selten aktuellen Themen. Auch den Coronavirus wollte ich eigentlich ignorieren, doch mittlerweile haben seine Auswirkungen selbst einen Nachrichtenverweigerer wie mich fest im Griff. Nicht dass ich erkrankt wäre – lediglich medial total verseucht. Und jetzt schließen auch noch die Schulen.… Vollständiger Artikel

Auf den ersten Blick

Dass ich von jemandem so richtig angetan bin, passiert wirklich selten. Vielleicht liegt es daran, dass ich im Homeoffice arbeite und deshalb nicht so oft unter Menschen komme. Die jedenfalls, denen ich so begegne, fallen mir kaum auf. Mein Blick bleibt einfach nicht an ihnen hängen. Und wenn doch, so sind die Begegnungen von so kurzer Natur, dass es beim Schauen bleibt.… Vollständiger Artikel

Degeneration

Kurzgeschichte

Teil 1

Wir wohnten in einem Neubaugebiet, inmitten einer Ebene. Schulen und Geschäfte waren zwei Kilometer entfernt. Die Nachbarn sahen wir nur abends. Am Wochenende wuschen sie ihr Auto oder schraubten in der Garage Regale zusammen. Es war ein vager Ort, wo der Blick sich an nichts festhalten konnte und man den Eindruck hatte, ohne Gefühle und Gedanken im luftleeren Raum zu schweben.

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Degeneration

Kurzgeschichte

Teil 2

„Vielleicht schaffe ich mir einen Hund an.“
„Klar, die Kinder würden das sicher mögen.“
„Ja, die auch. Vor allem aber brauche ich einen Vorwand, um rauszugehen. Die Leute gucken blöd, wenn ich allein durchs Dorf laufe.“
„Welche Leute?“ Ich drehe demonstrativ den Kopf hin und her. Sie lacht.… Vollständiger Artikel

3 Kräuter, die dem Gedächtnis auf die Sprünge helfen

Eigentlich habe ich nach einem Kraut gesucht, dass sich insbesondere bei Kindern motivierend aufs Lernen auswirkt. Meine Hoffnung war, dass ich meiner Tochter frühmorgens lediglich eine Tasse Tee verabreiche und sie danach gut gelaunt und voller Tatendrang zur Schule geht.

Ein solches Kraut habe ich trotz langer Recherche leider nicht gefunden.… Vollständiger Artikel

Die mystische Heil- und Heckenpflanze

eingriffeliger & zweigriffeliger Weißdorn (Crataegus)

Die kleinen weißen Blüten des sparrigen Strauchs riechen (angeblich) nach Mäuseurin. Wie auch immer Mäuseurin riecht (vermutlich nicht angenehm). Ich erwähne das gleich zu Beginn meiner kurzen Charakteristik, weil es die Entscheidung, ob man sich Weißdorn in den Garten holt und – falls ja – in welche Ecke man ihn pflanzt, mit Sicherheit beeinflusst.… Vollständiger Artikel

Zum ersten Mal… Capote

Mir ist kürzlich „Die Grasharfe“ von Truman Capote in die Hände gefallen. Tatsächlich habe ich bis dato noch kein einziges Buch des amerikanischen Schriftstellers gelesen. Trotzdem war er mir spätestens seit 2005 bekannt, als der Film „Capote“ herauskam, den ich mir sofort anschaute – nicht etwa weil mich der Schriftsteller Truman Capote interessierte, sondern weil ich damals einfach jeden Film mit Philip Seymour Hoffman ansah.… Vollständiger Artikel

Elterngespräch

Zweimal im Jahr werden wir Eltern zum Elterngespräch in die Schule genötigt. Meine Wenigkeit sogar noch öfter, weil sich mein Kind nicht so recht ins schulische Korsett pressen lässt. Die Nächte vor solchen Gesprächen verbringe ich in der Regel schlaflos oder von Albträumen zermartert. Da die Sprechzeiten auf den Nachmittag gelegt werden, muss ich nämlich mit den Lehrerinnen reden (es sind mindestens zwei, einmal saßen mir sogar drei gegenüber – eine angenehmere Verhörsituation kann man sich kaum vorstellen).… Vollständiger Artikel

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