Noch gibt es nichts zu tun im Garten. Frühestens ab März lohnt es sich, Blumen und Gemüse aus Samen vorzuziehen. Bis dahin kann man ja die Natur außerhalb des Gartens genießen. Diese befindet sich zwar ebenfalls noch im Winterschlaf, eindrucksvoll präsentiert sie sich an einigen Stellen trotzdem schon.

Zum Beispiel am Pfefferfließ, einem 16 Kilometer langen Bach im Naturpark Nuthe-Nieplitz (Brandenburg, südlich von Berlin).

Vor dem Dörfchen Stangenhagen führt ein schmaler Weg am Pfefferfließ entlang zum Vogelbeobachtungsturm. Dort sind die folgenden Fotos entstanden.

Das Gebiet ist von Bächen und Seen durchzogen und sehr sumpfig. Deshalb wurden teilweise Bohlenwege angelegt. So gewinnt die Wanderung gleich an Erlebnischarakter (und gefällt sogar Wandermuffeln wie meiner Tochter…).

Leider braucht man kaum mehr als eine halbe Stunde, um das gesamte Areal kennenzulernen. Es bietet sich also an, das Pfefferfließ in eine längere Wanderung bzw. Radtour zu integrieren, zum Beispiel von Beelitz nach Trebbin. Eine genaue (Weg-)Beschreibung der Tour findet man auf komoot. Wer nicht ganz so viel Zeit hat, kann auch von Stangenhagen zum Blankensee wandern (die Route ist ausgeschildert). In der angrenzenden Gemeinde mit selben Namen (Blankensee) gibt’s mehrere Einkehrmöglichkeiten, ein kleines Schloss und sogar ein Bauernmuseum.

Weitere (geführte) Wanderungen in dieser Region bietet der Märkische Wanderbund gegen kleines Geld für Nicht-Mitglieder. Vorteil: Man wandert nicht allein und kann sich nicht verlaufen 😉

MM