Ein Garten- & Geschichtenblog

Schlagwort: Lieblingsbücher (Seite 1 von 2)

Tricky

Es war da noch ein tieferer Grund, weshalb das Café der Stadt so viel bedeutete. Und dieser tiefere Grund hat mit einem gewissen Stolz zu tun, der hierzulande bisher unbekannt war. Um diesen Stolz zu begreifen, muss man sich vor Augen halten, wie wenig das menschliche Leben gilt. […]

Ohne zu überlegen weiß man, wie viel ein Ballen Baumwolle oder ein Liter Sirup kostet.

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Saunalektüre

Man sagte ihnen, dass Olli anders sei, aber sie sahen, dass der Küster beim Laubharken immer wieder von vorne anfing, wenn ein Windstoß seinen Haufen zerweht hatte, und dass die Mutter von Familie Malinen morgens die Fransen der Teppiche neu zusammenflocht und dass die Frau des Lebensmittelhändlers Bonbons klaute, aus dem Geschäft nebenan, nicht aus dem eigenen, wo sie alles umsonst bekam, und so glaubten die Kinder den Erwachsenen nicht.

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Anschluss zu finden ist schwer

Vor etwa zwei Monaten habe ich mich in „Rätselhafte Hinterwäldler“ einem Thema gewidmet, das mich beschäftigt, seitdem ich ins Berliner Umland gezogen bin: Wie Zugezogene von Ansässigen aufgenommen bzw. wahrgenommen werden. Damit meinte ich nicht nur Leute, die schon seit Generationen im selben Ort leben, sondern zudem all jene Einwohner, die sich bereits eingelebt haben und somit Teil eines Netzwerks geworden sind.… Vollständiger Artikel

Rätselhafte Hinterwäldler

Ich habe den Optimismus und die Neugier verloren, die ich noch hatte, als ich zu deinen Kita-Elternabenden ging: Da war ich Anfang dreißig und hatte Lust, Mutter zu sein. Jetzt bin ich Mitte vierzig und will meine Ruhe vor diesen Arschgesichtern, ehrlich, ich verachte sie. Die Angst, die ihnen aus den Poren tritt, und wie sie poltern und hetzen, und versuchen, sich mit irgendwem gemein zu machen, der ihnen Schutz bieten könnte, weil er stark ist.

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Die Rassisten im Bus waren nur wenige Leute, aber sie machten all den Lärm. Und wir, der Rest, taten so, als ob wir schliefen, schauten aus dem Fenster. Eine grossartige Vorschau auf die restliche Amtszeit: Menschen, die wegsehen.

Gary Shteyngart im Interview mit der NZZ

Gary Shteyngart schreibt merkwürdige Romane. Einerseits sprudeln sie nur so vor Witz und Ironie.… Vollständiger Artikel

Mir kommt es so vor, als wären wir in der Liebe alle Anfänger. Wir sagen, wir lieben uns, und wir tun es auch, daran zweifle ich gar nicht. […] Aber manchmal fällt es mir sehr schwer, die Tatsache zu erklären, dass ich meine erste Frau auch geliebt haben muss. Aber es war so, ich weiß, dass ich sie geliebt hab.

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So ist das Leben

Das Vorteilhafte dieses überaus hässlichen Monats März ist ja, dass er genügend Gelegenheiten bietet, zu lesen. Also habe ich mir gleich mehrere Bücher bestellt, die kürzlich in den Feuilletons der großen Tageszeitungen besprochen und in den höchsten Tönen gelobt wurden. Eines davon: „Anything is Possible“ von Elizabeth Strout. Die Schriftstellerin hat sogar den Pulitzer Preis gewonnen, eine der höchsten Auszeichungen für Medienschaffende in den USA.… Vollständiger Artikel

Bücher für Kinder & Kindgebliebene

Wie gut, dass ich Kinder habe. So komme ich auch als Erwachsene immer wieder in den Genuss, Kinderbücher zu lesen. Einige wenige Kinderbuchperlen schaffen es nämlich, die Essenz des (gesellschaftlichen) Lebens in wenige Bilder – und noch weniger Text zu fassen. Bei vielen von ihnen habe ich sogar das Gefühl, sie wurden in erster Linie für all jene geschrieben, die vorlesen, gar nicht so sehr für die Kinder.… Vollständiger Artikel

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