Miss Minze

Ein Garten- & Geschichtenblog

Schlagwort: Land & Leute (Seite 1 von 2)

Der Baum braucht Schutz

Vor allem vorm Menschen.

Unser Haus wurde auf einem Waldstück erbaut. Um es zu errichten, mussten die Bäume weichen. Unser Bauträger meinte bedauernd, er hätte gern alle Bäume fällen lassen, diesen Wunsch habe ihm das Bauordnungsamt jedoch verwehrt. Insofern sind ein paar Kiefern stehengeblieben, die jedoch im Zuge der Baumaßnahmen stark angegriffen wurden: Ihre Rinde ist teils beschädigt und – schlimmer noch – ihre Wurzeln wurden rigoros entfernt.… Vollständiger Artikel

Zwischenmenschliche Illusionen

Von der (Ohn-)Macht der Vorurteile

Am Anfang steht das Vorurteil. Du siehst jemanden und schätzt ihn ein. Wie genau das funktioniert, weiß ich nicht, da ich weder Neurologin noch Psychologin bin. Ich weiß nur, dass diese erste Einschätzung in Sekundenbruchteilen unterbewusst abläuft und dass man sich ihr nicht entziehen kann.

Trotzdem habe ich mir schon in jungen Jahren vorgenommen, möglichst vorurteilsfrei durch die Welt zu gehen – mit offenen Augen und offenem Geist sozusagen.… Vollständiger Artikel

Nimm mich wahr!

Neurobiologische Studien zeigen, dass nichts das Motivationssystem so sehr aktiviert, wie von anderen gesehen und sozial anerkannt zu werden.

Die Zeit

In unserer Siedlung wohnt eine Mama, die ein für unsere dörfliche Region ungewöhnliches Verhalten an den Tag legt. Sie brezelt sich auf. Und zwar derart übertrieben, dass es selbst meiner Tochter (damals 5 Jahre jung) aufgefallen ist.… Vollständiger Artikel

Reisen ist die Sehnsucht nach dem Leben

Mein Portugal-Urlaub-Erfahrungsbericht

Landschaftlich ist Portugal unfassbar vielseitig und wunderschön. Vor unserem Urlaub wusste ich nichts von diesem Land. Aus unerfindlichen Gründen aber wollte ich schon lange unbedingt mal hin. Dabei dachte ich an einen klassischen Strandurlaub. Allerdings wollten wir nicht an die Algarve fahren, da uns diese zu touristisch erschien. Also fiel unsere Wahl auf das Hinterland in Zentralportugal.… Vollständiger Artikel

Anschluss zu finden ist schwer

Vor etwa zwei Monaten habe ich mich in „Rätselhafte Hinterwäldler“ einem Thema gewidmet, das mich beschäftigt, seitdem ich ins Berliner Umland gezogen bin: Wie Zugezogene von Ansässigen aufgenommen bzw. wahrgenommen werden. Damit meinte ich nicht nur Leute, die schon seit Generationen im selben Ort leben, sondern zudem all jene Einwohner, die sich bereits eingelebt haben und somit Teil eines Netzwerks geworden sind.… Vollständiger Artikel

Rätselhafte Hinterwäldler

Ich habe den Optimismus und die Neugier verloren, die ich noch hatte, als ich zu deinen Kita-Elternabenden ging: Da war ich Anfang dreißig und hatte Lust, Mutter zu sein. Jetzt bin ich Mitte vierzig und will meine Ruhe vor diesen Arschgesichtern, ehrlich, ich verachte sie. Die Angst, die ihnen aus den Poren tritt, und wie sie poltern und hetzen, und versuchen, sich mit irgendwem gemein zu machen, der ihnen Schutz bieten könnte, weil er stark ist.

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Treffpunkt Bushaltestelle

Wer abends über die Dörfer fährt, wird den Anblick kennen: Jugendliche in den Wartehäuschen der Bushaltestellen. Mal sind es mehr, mal weniger Jungen und Mädchen, die sich dort zusammenrotten. Zumeist sitzen sie nur da, rauchen, trinken und unterhalten sich. Und man fragt sich als Außenstehender: Warum gerade hier – an der Straße, im unbeheizten Glashäuschen?… Vollständiger Artikel

In der Opferrolle

Warum sind sie nur so voller Hass, diese Ossis? Diese Frage war der Aufmacher der gestrigen Tagesspiegelausgabe. Drinnen ein zweiseitiger Artikel über die Befindlichkeiten ostdeutscher Seelen. Hach ja.

Ich lese den Tagesspiegel gern, abonniere ihn sogar, weil ich das Gefühl habe, dass die Berichterstattung wirklich neutral und informativ ist. Aber den Beitrag gestern hätten sie sich auch schenken können.… Vollständiger Artikel

„On the other hand, we all like each other. It’s not as if there were any problems. There aren’t any, really, except that I am not essential. I carry the titles of mother, grandmother, employee, but, in fact, I am an unnecessary person.“ (Lucia Berlin, A New Life, Where I live now.Vollständiger Artikel

Tempelhofer Weg

Nach und nach habe ich mich verändert, seitdem ich hier in der Provinz wohne. Natürlich bin ich kein von Grund auf neuer Mensch geworden. Ich habe lediglich mein Verhalten angepasst. Insofern glaube ich, dass der Wohnort einen gewissen Einfluss auf uns Menschen ausübt. Das spiegelt zum Beispiel die Art sich zu kleiden wider.… Vollständiger Artikel

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