Eine Blog Challenge

Wünsche oder Träume, einige nennen sie sogar Lebenstraum, trägt jeder in sich. Es sind die stillen Sehnsüchte, die auf Erfüllung warten. Viele davon werden niemals wahr.

Gestern habe ich allerdings eine erschreckende Feststellung gemacht: Ich habe keinen Wunschtraum mehr. Ehrlich. Ich habe hin- und herüberlegt, was ich mir wünschen würde, wenn ich denn könnte. -Sagen wir, eine gute Fee käme vorbei und fragte mich: Welchen Traum darf ich dir erfüllen, mein Kind? -Ich wüsst‘ es nicht.

Außer vielleicht massig Geld. Aber ist das ein echter Traum? Also, ich weiß nicht…

Traum versus Realität

Über die Jahre bin ich eben realistisch geworden. So traumhaft vieles auch klingt, es bleibt bei der positiven Vorstellung. Die meisten Wunschträume bestehen den Alltagstest ja doch nicht oder verkommen zur Routine.

Der langersehnte Urlaub wird getrübt durch eine stressige Anreise. Du gibst deinen stressigen Job im Marketing auf, um Rinder zu züchten, stellst nach ein paar Jahren jedoch fest, dass du auf dem Lande völlig vereinsamst und Kühe eigentlich doch nicht so dein Ding sind.

Oder deine Träume kollidieren mit denen deiner Lieben: Du willst auswandern, dein Partner sträubt sich jedoch dagegen – oder die Kinder hängen an ihrem Zuhause, ihren Freunden, der Umgebung. Es liegt auf der Hand, dass Eltern oft zurückstecken.

Wunschlos glücklich?

Man soll bekanntlich das Beste aus dem machen, was man hat. Wenn das Geld für ein Haus im Grünen nicht reicht, wirst du eben in einer Mietwohnung glücklich. Die findet man schließlich auch auf dem Lande – also im Grünen. Warum nach Höherem streben? Das stresst doch nur.

Insofern ist es nicht verwunderlich, dass ich nicht mehr träume. Ich bin eben erwachsen geworden.

Ihr seid gefragt!:

Geht’s euch ähnlich wie mir – oder habt ihr noch Träume? Wovon träumt ihr denn? Kommt eine kleine Fee geflogen, schwingt ihren Zauberstab und sagt:

Wünsch dir was!

Was wäre das?

Ich bin gespannt auf eure Antworten!!!

MM


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