Ein Garten- & Geschichtenblog

Kategorie: Worte (Seite 1 von 2)

Du wichst in dei’m geleasten Fünfer und guckst’n bisschen traurig, denn ich überhol dich hart beim Ampelstart in meinem Toyota Auris.

Pol1z1stensohn: blasserdünnerjunge macht sein job

Wenn du denkst, du hast schon so ziemlich alles gehört, belehrt dich Böhmermann mit einem „Gangsta-Rap“ eines Besseren. Jedenfalls sind mir bei der oben zitierten Textstelle fast die Tränen gekommen vor Lachen – während ich in meinem Toyota saß (von 0 auf 100 in circa 10 Minuten).… Vollständiger Artikel

Dumm & glücklich

Wir haben uns dagegen entschieden, unseren Kindern eigene Fernsehapparate ins Kinderzimmer zu stellen, und so läuft der Fernseher eben 24/7 in der Wohnküche. Dabei ist das Ding so laut eingestellt, dass man dem Programm nicht entkommen kann, egal wo man sich gerade befindet. Eigentlich läuft immer Rick & Morty. Oder Family Guy.… Vollständiger Artikel

Dramatik entsteht ja durch das Scheitern. Bei Tolstoi heißt es: „Alle glücklichen Familien gleichen einander, jede unglückliche Familie ist auf ihre eigene Weise unglücklich.“ Literatur beschäftigt sich deshalb mit dem Unglücklichsein, denn das Glücklichsein genügt sich ja selbst. Kein Mensch hat etwas dagegen, aber es ist langweilig. Wie ein Basketballspiel ohne Körbe.

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Wenn sich der Geist daran gewöhnt hat, dass auf jeden Wunsch die Nichterfüllung folgt, dann hört er irgendwann mit dem Wünschen auf.

Niels Birbaumer (Psychologe) in einem Interview mit der Brand eins 4/2019
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Rätselhafte Hinterwäldler

Ich habe den Optimismus und die Neugier verloren, die ich noch hatte, als ich zu deinen Kita-Elternabenden ging: Da war ich Anfang dreißig und hatte Lust, Mutter zu sein. Jetzt bin ich Mitte vierzig und will meine Ruhe vor diesen Arschgesichtern, ehrlich, ich verachte sie. Die Angst, die ihnen aus den Poren tritt, und wie sie poltern und hetzen, und versuchen, sich mit irgendwem gemein zu machen, der ihnen Schutz bieten könnte, weil er stark ist.

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Die Rassisten im Bus waren nur wenige Leute, aber sie machten all den Lärm. Und wir, der Rest, taten so, als ob wir schliefen, schauten aus dem Fenster. Eine grossartige Vorschau auf die restliche Amtszeit: Menschen, die wegsehen.

Gary Shteyngart im Interview mit der NZZ

Gary Shteyngart schreibt merkwürdige Romane. Einerseits sprudeln sie nur so vor Witz und Ironie.… Vollständiger Artikel

Mir kommt es so vor, als wären wir in der Liebe alle Anfänger. Wir sagen, wir lieben uns, und wir tun es auch, daran zweifle ich gar nicht. […] Aber manchmal fällt es mir sehr schwer, die Tatsache zu erklären, dass ich meine erste Frau auch geliebt haben muss. Aber es war so, ich weiß, dass ich sie geliebt hab.

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Der Hausmensch

Vom freien Wildbeuter, der seinen Jagdgründen hinterherzog und nie länger als ein halbes Jahr an einem Ort ausharrte, zum domestizierten Menschen. So beschreibt es Yuval Noah Harari in seinem Buch „Eine kurze Geschichte der Menschheit„, das mir schon auf den ersten Seiten einige Aha-Momente bescherte. Vor allem aber beruhigte es mich, denn in letzter Zeit registriere ich immer mehr Spleens an mir, seit Neuestem zum Beispiel den „Ich-fühle-mich-nirgends-richtig-wohl- und-will-deshalb-ständig-umziehen-Spleen“.… Vollständiger Artikel

Und denke an Lucia Berlin

Immer wenn ich kurz davor bin, meine Freiheit zu verlieren, werde ich wehmütig. Dabei weiß ich sie ansonsten überhaupt nicht zu schätzen. Jetzt zum Beispiel scheint die Sonne gedämpft durch einen zarten Nebelschleier, der zwischen den Baumwipfeln hängt. Ein perfekter Moment für einen Spaziergang durch den Wald. Doch ich bleibe am Schreibtisch sitzen und schaue nur aus dem Fenster, als reiche das bereits.… Vollständiger Artikel

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