Genau wie das Leben selbst ist auch eine Reise nur von begrenzter Dauer. In der Regel ist sie so kurz, dass ihr Ende von Anfang an absehbar ist. Und genau das macht sie so effizient.

Zu Hause denkt man sich oft, oh, da gibt es jetzt also dieses neue Museum oder was auch immer: Ausflugsziel. Klingt gut. Vielleicht besuche ich es mal im Winter. Und die Zeit vergeht, das Ziel gerät in Vergessenheit.

Im Urlaub hingegen nimmt man alles mit, was geht, und zwar sofort, egal ob am Abend die Hacken bluten. 😵

Okay, das war jetzt leicht übertrieben, aber ich bin mir sicher, ihr wisst, was ich meine.

Man fühlt sich so lebendig wie selten im Alltag.

Zum Glück liegt noch eine knappe Woche vor uns. Es ist zu früh, um sich vor der Heimkehr zu fürchten.

Der wohl typischste Anblick der Highlands, Glencoe, wo schon zahlreiche Filme gedreht wurden. Wenn du hindurchfährst, steht dir der Mund offen, so schön ist es, hach.
Und das ist Glencoe von oben. Wir sind auf einen der Berge geklettert, aber fragt mich nicht, wie er heißt 😬 Da stand kein Schild, leider. Aber die Aussicht war atemberaubend!
Zum Beweis, dass ich auch oben war… 😊

In Glencoe ereignete sich übrigens auch eine der denkwürdigsten Schlachten Schottlands. Sie erinnert in ihrer Dramaturgie an Game of Thrones, weil es so ein perfides Massaker war. Kurz gesagt, wurde der Clan der MacDonalds hinterhältig von seinen eigenen Gästen ermordet. Jene, die fliehen konnten, sind im Schneesturm erfroren.

MM