Um meine Schreibambitionen zu professionalisieren, habe ich mir extra dieses sonnengelbe Buch aus den USA bestellt: „Writing Fiction – The practical guide…“! Seitdem hapert’s.

Statt drauflos zu schreiben, soll ich nun gaaanz genau über meine Protagonisten und Antagonisten nachdenken, zum Beispiel:

  • „What is in your Character’s refrigerator right now? […] In her garbage can?“
  • „Look at your character’s feet. Describe what you see there. Does he wear dress shoes, gym shoes, or none at all?“
  • „Where does your character go when he’s angry?“

Damit nicht genug. Auch einen Konflikt, und damit verbunden das Ziel des Protagonisten, soll ich erfinden!

  • „Do you have a protagonist with a strong goal und plenty of obstacles?“
  • „Does your conflict escalate in the middle?“
  • „Are the events of your middle linked by cause an effect?“

Ich fühle mich leicht überfordert. Vermutlich werde ich das Buch bald zur Seite legen und einfach wieder frei nach Schnauze schreiben. Zugegeben, dann könnte ich auch gleich ein Tagebuch führen, hmmm. Wie unbefriedigend. Wenn es dir ausschließlich ums Schreiben geht, macht dieser Artikel echt Spaß, weil er so viele Anregungen liefert.

Für mich heißt es nun, weiter an mir und meinen Geschichten zu arbeiten. Hoffentlich schmilzt der Schnee bald wieder, damit ich mich in die Gartenarbeit flüchten kann…

MM