Bin ein wenig spät dran. Schließlich erschien das Interview mit Juli Zeh schon am Sonntag im Tagesspiegel. Ich will auch gar nicht groß herumlamentieren. Durchlesen kann es sich jeder selbst.

Jetzt hoffe ich einfach mal, dass das aus urheberrechtlichen Gründen okay ist… Quelle: Der Tagesspiegel, 4.11.2018

 

Der Grund, weshalb ich das Ende des Interviews abfotografiert und hier veröffentlicht habe, liegt schlicht und ergreifend darin, dass mir Frau Zeh an dieser Stelle zu 100% aus dem Herzen spricht. Nur, selbst habe ich nie die richtigen Worte gefunden. Ich habe mich nicht einmal bemüht, meine Gefühle in Worte zu kleiden, denn es war mir immer peinlich, nur Bloggerin zu sein.

Nur zu Hause herumzusitzen und hin und wieder zu schreiben. Tatsächlich empfand auch ich mich als arbeitslos, schmarotzerhaft und völlig unzureichend.

Nun ist Juli Zeh – im Gegensatz zu mir – eine erfolgreiche Schriftstellerin. Seltsam, dass auch sie sich immer noch so „arbeitslos“ fühlt. Offenbar vergeht das nie, egal wie viel man verdient und wie weit man es bringt. Solange man nicht zum Gefüge eines Büros gehört, ist man auch der Gesellschaft nicht richtig zugehörig.

MM